Revision Lebensmittelrecht 2017

Geschrieben von Beat Höltschi am in Links

Gastgewerbe: Ab 1. Mai 2017 einiges neues – vieles bleibt

  • Neben schriftlicher Herkunftsdeklaration Fleisch neu Herkunft Fisch (Fanggebiet)
  • Mündliche Allergen-Auskunft (wie bisher) unter folgenden neuen Voraussetzungen:    
  • schriftlicher Hinweis, dass Informationen mündlich nachgefragt werden können
  • die Informationen dem Personal schriftlich vorliegen oder
  • eine fachkundige Person z.B. Koch sie unmittelbar erteilen kann
  • die Auskunft muss erfolgen, bevor der Gast bestellt
  • Übergangsfristen beachten z.B. Deklaration Offenabgabe 1 Jahr Zeit
  • Kleinstbetriebe mit max. 9 Mitarbeiter erleichterte Selbstkontrolle und Dokumentation
  • Mehlwürmer, Grillen und Wanderheuschrecken als neuartige Lebensmittel zugelassen
  • Gesamt-CH Regelung in öffentlich zugänglichen Schwimmbäder und Duschanlagen
  • Bei Bagatellbeanstandungen, wird neu auf das Erheben der Gebühr verzichtet
  • Zutrittsrecht der Kontrollorgane während der üblichen Betriebszeit im nLMG gestrichen
  • Einsprachefrist 10 Tage (vormals 5); Beschwerdefrist 30 Tage (vormals 10)
  • Gesetzliche Temperatur-Vorschriften bleiben gleich (HyV Art. 25, 29, 44, 45, 57)    

Fazit: Trotz den 27 neuen Verordnungen mit insgesamt 2‘080 Seiten Verordnungstext ändert sich nur sehr wenig!     

Für die Verbandsmitglieder von GastroLuzen gilt für meine Dienstleistungen ein reduzierter Tarif

Unterlagen Hygieneschulung

Geschrieben von Beat Höltschi am in Unterlagen Hygieneschulung

Unterlagen Hygieneschulungen

Kommentar zur obigen Powerpoint Vorlage:

Bakterien können sich  in leichtverderblichen Lebensmittel wie vorgekochte Speisen, Dessertprodukte bei optimalen Temperaturbedingungen alle 20 Minuten verdoppeln. Bei einer Anfangszahl von 1 bzw. 100 Keimen erreichen krankmachende Bakterien wie Staphylococcus aureus oder Bacillus cereus bereits nach 6 bzw. 8 Stunden gesundheitsgefährdende Werte. Um die Bakterienzahl nach einer bestimmten Dauer abzuschätzen, ist daher die Anfangskeimzahl von grosser Bedeutung. In der Schweiz sind die mikrobiologischen Höchstwerte in der Hygieneverordnung festgelegt.